Fünf Wege, um den für dich passenden Beruf zu finden

A.Primus, Wien, 19.09.2018

Liebe Leserin, lieber Leser!

Solltest du dir nicht sicher sein, welche Ausbildung oder welcher Beruf zu dir passt, dann könnte ein kunsttherapeutisches Coaching weiterhelfen.

Ich habe die Ausbildung zur Kunsttherapeutin in einer Zeit begonnen, in der ich als Berufs- und Bildungsberaterin tätig war. Damals wandte ich instinktiv bereits zahlreiche kreative Methoden an und konnte mein Repertoire durch die Ausbildung um ein Vielfaches erweitern.

In der Kunsttherapie werden innere Bilder nach außen gekehrt, verborgene Wünsche können entdeckt, Ziele formuliert und Blockaden gelöst werden. Und genau diese Aspekte sind bei der Berufswahl besonders wichtig. Die kreative Herangehensweise ist besonders dann geeignet, wenn sie verbal nicht oder noch nicht zum Ausdruck gebracht werden können.

Beispiele:

Das therapeutische Triptychon

Diese Methode eignet sich, um dir zunächst darüber klar zu werden, wie deine momentane Lebenssituation aussieht, was du gerne zurücklassen möchtest, und was du dir für die Zukunft wünscht. Bei dem Triptychon handelt es sich um ein in drei Spalten gefaltetes Blatt, in dessen mittlerer Spalte du zunächst die Gegenwart darstellst. In einem zweiten Schritt zeichnest du in die linke Spalte alles, was du nicht mehr in deinem Leben haben willst. Und zuletzt malst du in die rechte Spalte dein Wunsch-Ich.

Der Lebensfluss

Bei dieser Übung besinnst du dich auf alle wichtigen Ereignisse in deinem Leben. Du malst einen Fluss, in den du symbolisch Erinnerungen einzeichnest. Vergessen geglaubte Begebenheiten kommen dadurch wieder zum Vorschein. Es ist eine Möglichkeit, sich mit sich selbst und dem bisherigen Lebensweg auseinanderzusetzen, der Tendenzen und Vorlieben aufzeigen kann.

Mein Weg zum Ziel

Wenn du bereits ein Ziel definieren kannst, wie einen Berufswunsch, den Berufswechsel oder die Arbeitsuche an sich, dann kannst du dich malerisch mit dem Weg zu deinem Ziel auseinandersetzen. Zeichne eine Sonne in die rechte obere Hälfte, in die du dein Ziel schreibst. Danach zeichne einen Weg quer über das Blatt. Unten links kannst du dich selbst darstellen. Den Rest des Bildes kannst du mit einer Landschaft versehen. Dein Weg wird Hürden und Steine aufweisen. Zeichne diese ein und schreib mögliche Schwierigkeiten auf deinem Weg dazu. Vielleicht hast du auch etwas Angst, dann stelle dies durch einen dichten dunklen Wand dar und werde dir deiner Ängste und Befürchtungen bewusst. Da gibt es aber auch sicher Menschen, die dich unterstützen. Wer sind diese? Platziere sie im Bild. Und es wird Dinge geben, die dir guttun, dich stärken, ein Ort, an dem du Kraft tanken kannst. Dies kannst du etwa durch eine Bank oder ein Sofa symbolisieren. Gestalte deinen Weg zum Ziel, wie es dir gefällt.

Collage: Tätigkeiten und Berufe

Bist du dir im Klaren darüber, welche Tätigkeiten du gerne ausüben möchtest? Wenn nicht, dann gestalte eine Collage zu diesem Thema. Du brauchst ein großes Papier, auf dem eine weitere Person deine Silhouette nachzeichnet. (Alternativ kannst du natürlich auch ein kleineres Blatt verwenden oder selbst die Andeutung deiner Körperform zeichnen.) Suche dir aus Zeitungen und Zeitschriften Bilder aus, die dich ansprechen, und klebe diese innerhalb der Körperkontur auf. Du kannst auch schreiben und zeichnen oder malen. Wenn du fertig bist, betrachte deine Collage und überlege dir berufliche Tätigkeiten und Berufe dazu. Du wirst überrascht sein, wie viel die Bilder aussagen und wie viele Berufe daraus abgeleitet werden können.

Ein Brief an mich selbst

Stell dir vor, du bist viel älter als zum jetzigen Zeitpunkt, vielleicht 20 oder gar 50 Jahre in der Zukunft. Schreibe dir einen Brief aus der Sicht dieser älteren Person. Wie ist dein Leben weiter verlaufen? Wozu beglückwünschst du dich? Was hast du verändert? Womit bist du zufrieden? Lass deiner Fantasie freien Lauf! Schränke dich nicht selbst ein! Äußere Wünsche und Visionen, auch wenn sie dir zum jetzigen Zeitpunkt vielleicht nicht realisierbar erscheinen.

In dieser Übung machst du dir Gedanken über den weiteren Verlauf deines Lebens. Wie wird sich dein Leben verändern? Hast du Träume und Visionen, die du gerne verwirklichen möchtest? Oder bist du mit allem zufrieden, so wie es ist? Solltest du dich verändern wollen, hast du mit dieser Übung einen ersten Schritt in die richtige Richtung gesetzt, denn Veränderung entsteht zunächst einmal im Geiste. Bevor das nicht geschieht, wird sie unmöglich eintreten können, es sei denn, du verlässt dich darauf, dass das Schicksal oder gar andere Menschen den Verlauf deines Lebens bestimmen.

Durch den Perspektivenwechsel, der dir aus der Sicht einer älteren Person ermöglicht wird, kannst du dich im Idealfall auf das besinnen, was noch geschehen soll und welchen Weg du einschlagen möchtest.

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Brauchst du Unterstützung beim Finden des passenden Berufs oder der passenden Ausbildung für dich? Dann freue ich mich, wenn du mich über https://www.a-primus.at kontaktierst!

Alles Liebe, A.P.

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